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Projekte der Natura 2000-Station

Die Aufgabe der Natura 2000-Station ist es, Projekte zu initiieren, die dann unter Trägerschaften anderer Vereine umgesetzt werden.

Daher befinden sich auf dieser Seite die Titel und Kurzbeschreibungen der Projekte sowie ggf. ein weiterführender link.

 

Erhalt wertvoller Halbtrockenrasen im FFH-Gebiet Nr. 154 "Saaletal zwischen Hohenwarte und Saalfeld"

(Oktober 2017 - April 2018)

 

Im Januar 2018 startete das Projekt "Erhalt wertvoller Halbtrockenrasen im FFH-Gebiet 154" mit der Entbuschung von ca. 4 ha  Steilhang im Bereich der Wutsche zwischen Kaulsdorf / Saale und Kamsdorf. Das Projekt wird über das Programm zur "Förderung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege in Thüringen" (NALAP) mit Mitteln des Freistaates Thüringen und des Bundes (Finanzmittel aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes") finanziert.

Ziel ist die Wiederherstellung und Sicherung eines dauerhaft günstigen Erhaltungszustandes des FFH-Lebensraumtyps 6210 "Kalk-Trockenrasen" für die speziell angepasste Flora und Fauna. Nach der Entbuschung sollen die Flächen mit den Schafen und Ziegen der Schäferei Beier (Kamsdorf) beweidet werden.

 

Projektträger:

Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V.

Ansprechpartner:

Wiebke Preußer

Tel.: 03647 - 419101

E-mail:

Förderung:

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

 

Waldweide Uhlstädter Heide

(Oktober 2017 - Dezember 2020)

 

Im Rahmen des von der EU und dem Freistaat Thüringen geförderten ENL-Projektes "Waldweide Uhlstädter Heide" sollen u.a. Lebensräume für den Ziegenmelker durch die Beweidung von Wald mittels Rindern und Pferden geschaffen bzw. aufgewertet werden.

Das Projektgebiet umfasst ca. 600 ha Flächen im EG-Vogelschutzgebiet 36 "Vordere und Hintere Heide südlich Uhlstädt" (5234-401) sowie Teilflächen im Naturschutzgebiet 176 "Uhlstädter Heide". Flächeneigentümer ist Thüringenforst. Um die gesamte Fläche soll ein einfacher Zaun gezogen werden. Der Zugang für die Bewirtschaftung des Waldes und für Waldbesucher bleibt durch den Einbau von Viehgittern in die Hauptwege möglich. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen bis zu 0,2 Großvieheinheiten ganzjährig auf den Flächen weiden. Durch die Weidedynamik dieser ursprünglich in der Natur vorkommenden Tiere werden positive Effekte auf Flora (Zurückdrängung von Reitgräsern) und Fauna (Anstieg der Insektenmasse und -anzahl) erwartet. Dies ermöglicht zahlreichen bedrohten Tierarten eine Lebensgrundlage, unter anderem dem Ziegenmelker.

 

Projektträger:

Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V.

Ansprechpartner:

Dirk Hofmann, Edgar Reisinger, Felix Tippmann

Tel.: 03647 - 5055855

E-mail:

Förderung: